Erstellen von MCR-Verbindungen zu IBM Cloud Direct Link

Mit IBM Direct Link können Sie private Verbindungen zwischen Remote-Netzwerkumgebungen und IBM Cloud-Bereitstellungen erstellen.

Bei der Verbindung mit IBM über einen Direct Link mit Megaport bildet die virtuelle Querverbindung (VXC) die Layer 2-Komponente der Verbindung. Layer 3-BGP-Konnektivität erfolgt direkt zwischen dem Kunden und IBM Cloud.

Zu den Vorteilen der Erstellung eines IBM Direct Link über Megaport gehören:

  • Reduzierte Latenz und erhöhte Verfügbarkeit
  • Geringere Kosten für den Datenausgang
  • Sichere Konnektivität

Um IBM Direct Link mit Megaport einzurichten, müssen Sie ein Ticket bei IBM öffnen, um Direct Link mit Megaport als Anbieter zu erstellen. Anschließend müssen Sie einen VXC von Ihrem MCR zu Direct Link erstellen.

Layoutüberlegungen beim Einrichten Ihres Direct Link zu IBM Cloud:

  • Redundanz: Megaport unterstützt redundante Verbindungen. An jedem der Direct Link-Peering-Standorte hat Megaport zwei verschiedene Direct Links mit IBM Cloud hergestellt. Im Megaport Portal sind die Ports vermerkt als Port 1 und Port 2. Eine redundante Konfiguration erfordert zwei oder mehr VXCs.

  • Lokale/globale Routing-Optionen: Die Option „Local Routing“ (Lokales Routing) bietet Zugriff auf Rechenzentren mit dem gleichen Drei-Buchstaben-Präfix wie der Point of Presence (wie DAL, AMS und MEL). Die Option „Global Routing“ (globales Routing) ist als Add-On erforderlich, um Rechenzentren außerhalb von diesen Standorten zu erreichen. Weitere Informationen zu lokalen und globalen Routing-Optionen finden Sie auf der IBM Cloud-Dokumentationssite.

  • Die Portgeschwindigkeitsoptionen für IBM Direct Link Connect sind: 50 Mbit/s, 100 Mbit/s, 200 Mbit/s, 500 Mbit/s, 1 Gbit/s, 2 Gbit/s oder 5 Gbit/s. Informationen zur Preisgestaltung von IBM finden Sie unter Preisgestaltung für IBM Cloud Direct Link.

  • Die Megaport-aktivierten Direct Link-Standorte sind:

    • Nordamerika: Ashburn, Dallas, San Jose, Toronto, Chicago
    • Europa: Amsterdam, Frankfurt, London, Paris, Stockholm
    • Australien: Melbourne, Sydney
    • Asien: Tokio, Singapur, Hongkong

So erstellen Sie ein Ticket bei IBM für Direct Link Connect über Megaport

  1. Melden Sie sich an der IBM Cloud an.
  2. Klicken Sie in der IBM Cloud auf das Hauptmenü und wählen Sie „Infrastructure“ (Infrastruktur).
    IBM Cloud

  3. Wählen Sie „Direct Link > Connect“.
    Direct Link

  4. Benennen Sie Ihren Direct Link in der IBM Cloud, und wählen Sie Ihren Peering- Standort, Megaport als Netzwerkanbieter, eine Portgeschwindigkeit, eine Routing-Option (lokal oder global) und eine BGP-ASN aus. Die ASN ist die Nummer, die der Kunde für die Peer-Verbindung mit IBM verwendet. Verwenden Sie die Standard-ASN 64999, die von IBM zugewiesen wurde. Wenn Sie die IBM-Ticketanfrage ausfüllen, verwenden Sie die ASN 133937 für den MCR.
    Direct Link-Details

  5. Klicken Sie auf Next (Weiter).

  6. Bestätigen Sie die Geschäftsbedingungen.
  7. Klicken Sie auf Create (Erstellen).

Sie erhalten eine IBM Cloud-Ticketnummer.

  • Öffnen Sie das zugewiesene Ticket in der IBM Cloud und fordern Sie BGP-Peering-Adressen für die Verbindung zwischen dem MCR und IBM an. Zum Beispiel:
    Bitte vergeben Sie BGP-Peering-IP-Adressen und genehmigen Sie die Verwendung der Megaport-ASN 133937 
    zur Verwendung für Direct Link Connect, wie in diesem Ticket beschrieben.
    
    10.254.x.xx/30-Subnetz   
    IBM Cloud-IP-Adresse: 10.254.x.xx/30  
    IP-Adresse des Remote-Peers: 10.254.x.xx/30  
    IBM Cloud-ASN: 13884      
    ASN des Remote-Peers: 133937
    

IBM wird das Ticket mit den BGP-Peering-IP-Adressen aktualisieren und die ASNs bestätigen.

Nachdem IBM die IP-Adressen zugewiesen und die Megaport-ASN 133937 genehmigt hat, können Sie Direct Link Connect auf dem MCR bereitstellen.

So erstellen Sie einen VXC zu IBM Direct Link Connect

  1. Kopieren Sie das IBM Cloud- Ticket und öffnen Sie das Megaport Portal, um einen VXC für den IBM Direct Link Connect-Peering-Standort bereitzustellen.

  2. Suchen Sie im Megaport Portal den MCR, an den Ihr VXC angehängt werden soll, und klicken Sie auf +Connection (+Verbindung).
    Wenn Sie keinen MCR haben, erstellen Sie einen gemäß den Verfahren unter Erstellen eines MCR. Verbindung hinzufügen

  3. Klicken Sie auf die Kachel Cloud und dann auf Next (Weiter).
    Cloud-Kachel

  4. Wählen Sie IBM Cloud als Anbieter aus.

  5. Wählen Sie den IBM Direct Link-Standort, an dem der Peer mit IBM Cloud eingerichtet werden soll, und klicken Sie auf Next (Weiter).
    Dieses Ziel entspricht vorzugsweise dem ausgewählten Peer-Standort in der IBM Cloud. Direct Link-Details

  6. Geben Sie die folgenden Verbindungsdetails an:

    • Name your connection (Ihre Verbindung benennen) – Geben Sie die IBM Cloud-Ticketnummer ein.

    • Invoice Reference (Rechnungsreferenz) – Dies ist ein optionales Feld. Der Inhalt kann ein beliebiger Text sein, wie z. B. eine Auftragsnummer oder eine Rechnungsnummer.

    • Rate Limit (Übertragungsratenlimit) – Dies ist die Geschwindigkeit Ihrer Verbindung in Mbit/s. Wählen Sie eine Geschwindigkeit in 1-Mbit/s-Schritten, bis zur Höhe der MCR-Rate. In den meisten Fällen sollte die Geschwindigkeit mit der in IBM Cloud übereinstimmen.

  7. Klicken Sie auf Next (Weiter).

So richten Sie die Peering-Verbindung zwischen dem MCR und dem IBM-Edge-Gerät ein

  1. Geben Sie Ihre lokale, von IBM zugewiesene IP-Adresse ein.
    BGP-Verbindung hinzufügen

  2. Klicken Sie auf Add BGP Connection (BGP-Verbindung hinzufügen).

  3. Geben Sie die folgenden Verbindungsdetails an:

    • Local IP (Lokale IP) - Wählen Sie in der Dropdown-Liste die IP-Adresse aus, die dem MCR von IBM zugewiesen wurde.

    • Peer IP (Peer-IP) - Geben Sie die zweite verfügbare IP-Adresse an, die von IBM zugewiesen wurde.

    • Peer ASN (Peer-ASN) - Geben Sie die von IBM zugewiesene Peer-ASN ein: 13884.

    • BGP Password (BGP Password) - Geben Sie optional einen gemeinsamen Schlüssel zur Authentifizierung des BGP-Peers an. Die Länge des gemeinsamen Schlüssels liegt zwischen 1 und 32 Zeichen.

    • BGP State (BGP-Status) – Schaltet die Verbindung ab, ohne sie zu entfernen. Die Anfangseinstellung wird von der Einstellung am A-End des MCR übernommen. Das Aktivieren oder Deaktivieren des BGP-Status hat keine Auswirkungen auf bestehende BGP-Sitzungen. Der BGP-Status betrifft nur neue VXCs. Diese Einstellung überschreibt den MCR-Status für eine einzelne Verbindung.

  4. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen).

  5. Klicken Sie auf Next (Weiter).
    Es erscheint eine Übersichtsseite, die die monatlichen Kosten enthält.

  6. Klicken Sie auf Back (Zurück), um Änderungen vorzunehmen, oder klicken Sie auf Add VXC (VXC hinzufügen).

Wenn Sie diese Konfiguration abgeschlossen haben, können Sie zusätzliche VXCs konfigurieren oder die Bestellung abschließen.

So überprüfen Sie die BGP-Konfiguration

  1. Wählen Sie im Megaport Portal den VXC aus.

  2. Wählen Sie die Registerkarte „Details“.

Nächste Schritte

  • Aktualisieren Sie das IBM-Ticket mit der Angabe, dass Sie die Verbindung von Megaport aus erstellt haben.

  • IBM wird die Verbindung aktivieren, die IBM-Geräte konfigurieren und seinen Teil der Direct Link-Aktivierung abschließen.

  • IBM wird das Ticket nach Fertigstellung aktualisieren.


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