IX-Redundanz konfigurieren
Um hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit Ihres IX-Services sicherzustellen, ist es entscheidend, Best Practices für Redundanz zu befolgen. Dieses Thema beschreibt die empfohlene Konfiguration sowie Konfigurationen, die vermieden werden sollten.
Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der Anforderungen:
- Peering: Jeder IX-Service muss mit beiden Route-Servern peeren.
- Layer-2-Isolierung: Kundenrouter dürfen nicht dieselbe Layer-2-Domain teilen.
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Redundanz:
- Erfordert zwei separate Ports.
- Beide IX-Services müssen mit beiden Route-Servern peeren.
- Jeder Router muss in einer eigenen Layer-2-Domain betrieben werden.
Empfohlene Konfiguration: einzelnes und redundantes IX
Einzelne IX-Konfiguration
Für die Grundkonfiguration:
- Mit beiden Route-Servern peeren, um Redundanz innerhalb des IX sicherzustellen.
- Keine Layer-2-Domain auf Kundenseite teilen, d. h., die Verwendung eines geswitchten Netzwerks vermeiden.

Redundante IX-Konfiguration (empfohlene Methode)
Für optimale Redundanz und Zuverlässigkeit empfehlen wir die folgende Konfiguration:
- Verwenden Sie zwei separate Ports, um sich mit demselben IX zu verbinden.
- Jeder IX-Service muss mit beiden Route-Servern peeren.
- Stellen Sie sicher, dass jeder Router auf einer eigenen Layer-2-Domain ist (kein geswitchtes Netzwerk zwischen den Routern teilen).
Dieser Ansatz gewährleistet hohe Verfügbarkeit und minimiert das Risiko von Dienstunterbrechungen durch Netzwerkausfälle.

Zu vermeidende Konfigurationen
Nicht empfohlene oder nicht unterstützte Konfiguration
Diese Konfigurationen sind problematisch und anfällig für Ausfälle:
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Verwendung eines geswitchten Layer-2-Netzwerks auf Kundenseite, was zu Schleifen und Instabilität führen kann.

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Zwei Services für Redundanz verwenden und nur mit einem Route-Server peeren.

Ungültige Konfiguration
Diese Konfiguration funktioniert nicht und wird nicht unterstützt:
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Einen einzelnen IX-Service mit einem geswitchten Netzwerk mit mehreren Kundenroutern verbinden.
