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Arten von vNIC-Verbindungen

Eine Virtual Network Interface Card (vNIC) ist die virtuelle Version einer physischen Netzwerkkarte. Sie verbindet ein MVE mit dem Megaport-Netzwerk und funktioniert wie eine physische NIC, damit das MVE mit anderen Services kommunizieren kann.

Wenn ein MVE mehrere vNICs hat, müssen Sie beim Erstellen neuer Verbindungen entweder eine A-End vNIC oder eine B-End vNIC angeben. Sie können während der Bereitstellung eines MVE mehrere vNICs hinzufügen. Sie können eine vNIC auch später umbenennen, nachdem das MVE bereitgestellt wurde. Zum Umbenennen einer vNIC geben Sie den neuen Namen einfach direkt in das Feld Virtual Interfaces (vNICs) im Portal ein.

Sie können auf einem MVE maximal fünf vNICs konfigurieren. Nachdem das MVE erstellt wurde, können Sie keine vNICs mehr hinzufügen oder entfernen.

Weitere Hinweise:

  • Pro vNIC können Sie eine oder mehrere VXCs haben, bis zum für das MVE zulässigen Maximum. Die maximal zulässige Anzahl von VXCs pro MVE wird durch dessen Größe bestimmt. Weitere Informationen finden Sie unter Megaport Limits und Kontingente.

  • Jede VXC kann entweder als tagged oder untagged konfiguriert werden, basierend auf Ihren MACsec Media Access Control Security (MACsec) ist ein Sicherheitsprotokoll, das den Datenverkehr zwischen über Ethernet verbundenen Geräten verschlüsselt. Das MACsec-Protokoll ist durch den IEEE-Standard 802.1ae definiert. Wenn MACsec aktiviert ist, wird nach dem Austausch und der Verifizierung der Sicherheitsschlüssel zwischen den beiden verbundenen Geräten ein sicherer bidirektionaler Link hergestellt. Eine Kombination aus Datenintegritätsprüfungen und Verschlüsselung wird verwendet, um die übertragenen Daten zu schützen.
    Anforderungen. Weitere Informationen finden Sie unter Verwendung von tagged oder untagged VXCs.

  • Pro vNIC können Sie eine einzelne untagged VXC zusammen mit einer oder mehreren tagged VXCs konfigurieren.

  • Jede vNIC unterstützt nur eine untagged VXC, wodurch über alle fünf vNICs hinweg maximal fünf untagged VXCs pro MVE möglich sind.

Jeder Overlay-Anbieter hat spezifische Regeln für die vNIC-Nutzung. Bevor Sie Ihr MVE erstellen, lesen Sie die Dokumentation des Anbieters. Diese Regeln können Anforderungen an Orchestrator-vNICs und Tagging, die Auswahl von LAN- und WAN-vNICs sowie Hochverfügbarkeits- (HA-)Konfigurationen umfassen.

MVE zu Megaport Internet

Sie können eine Megaport Internet-Verbindung verwenden, um Ihr MVE mit dem Internet zu verbinden. Diese Verbindung unterstützt verschiedene Anwendungsfälle, beispielsweise das Verbinden eines MVE Overlay-Geräts mit einem Orchestrator, das Verbinden von Zweigstellen oder das Aktivieren des VPN-Zugriffs.

Beim Erstellen einer Megaport Internet-Verbindung für einen Overlay-Orchestrator verlangen die meisten Anbieter typischerweise, dass die Schnittstelle auf vNIC-0 als untagged konfiguriert wird. Einige Anbieter haben jedoch andere Anforderungen; konsultieren Sie daher stets deren Dokumentation.

MVE zu Megaport Internet Verbindung

MVE zu MVE

Beim Verbinden zweier MVEs müssen Sie sowohl die A-End vNICs als auch die B-End vNICs angeben. Die VXCs je vNIC können entweder tagged oder untagged sein. Beachten Sie, dass auf einer einzelnen tagged vNIC mehrere VXCs konfiguriert werden können.

MVE zu MVE

MVE zu Port

Beim Verbinden eines MVE mit einem Port müssen Sie eine A-End vNIC angeben, die entweder tagged oder untagged sein kann. Tagged VXCs können auf der MVE-Seite ein VLAN zugewiesen bekommen. Ebenso kann einem tagged Port ein VLAN zugewiesen werden.

Das folgende Beispiel zeigt, dass die A-End vNIC untagged ist und der B-End Port tagged ist.

MVE zu Port

MVE zu MCR

Beim Verbinden eines MVE mit einem MCR müssen Sie eine A-End vNIC angeben, die tagged oder untagged sein kann. Tagged VXCs können auf der MVE-Seite ein VLAN zugewiesen bekommen, während für die MCR-Seite die Zuweisung eines VLANs nicht erforderlich ist.

MVE zu MCR